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Deborah Leonetti

Deborah Leonetti war Gewinnerin des David Zinman Stipendium für das Aspen Music Festival and School 2006, wo sie die Möglichkeit erhielt mit namhaften Dirigenten und Regisseuren wie J. Rudel, J. Conlon u.a. zu arbeiten, des Ernst Göhner Stiftung 2007 Stipendium (ausgeschrieben vom Migros Kulturprozent) und des internationalen Wettbewerb Teatro Lirico Sperimentale di Spoleto „A.Belli“, die ihr ermöglichte die Partie der Gilda in Rigoletto zu debütieren.

Unter ihren ersten Bühnenerfahrungen sowohl in Spoleto als auch in der Zürcher Hochschule für Musik und Theater zählen: La Bohème (Musetta), L’infedeltà delusa (Sandrina), L’Elisir d’amore (Giannetta), La cambiale di matrimonio (Clarina), Il cuoco e la madama (Madama), L’enfant et les sortilèges (Le chat und L’écureuil) und La Tragédie de Carmen (Micaela).

In den Vergangenen Saisonen wirkte sie an der Oper Basel als Blumenmädchen> in Parsifal (Dir.: Axel Kober, Regie: Benedikt von Peter) und als Frasquita> in Carmen (Dir.: Gabriel Feltz, Regie: Calixto Bieito) mit. Sie gab auch ihr Debüt als Lauretta in Gianni Schicchi am Teatru Coliseu in Porto. Engagement in der Saison 2013/14 waren ihr Debüt an der Oper in Nizza als Kate Pinkerton in Madama Butterfly und als Pamina in Die Zauberflöte am Theater Koblenz. Sie sang wieder als Kate Pinkerton in der Wiederaufnahme von Madama Butterfly am Anthéa Antipolis Théatre d'Antibes und war auch als Marguerite in Faust in der Sommeroper in Selzach zu erleben, wo sie im 2015 als Adina in L‘elisir d’amore ihr Debut geben wird.

In der Saison 2014/15 sang sie wieder als Pamina in Die Zauberflöte in Koblenz, debütierte am Theater Basel als Norina in Don Pasquale. In der Saison 2015/16 debütiert sie am Teatro Massimo di Palermo als Stimme des Waldvogels in Siegfriedunter der Regie von Graham Vick und der musikalischen Leitung von Stefan Anton Reck.

Deborah Leonetti ist in Zürich aufgewachsen. Sie studierte an der Hochschule für Musik und Theater Zürich bei Kathrin Graf. Sie erlangte dann anfangs 2006 ihr Lehrdiplom an der HMT Zürich bei Prof. Lena Hauser. Im Sommer 2008 schloss sie dann ihr Konzertdiplom mit Auszeichnung an der Hochschule der Künste Zürich ab. Liedkurse bei H. Adolfsen und D. Fueter bereichern ihre musikalische Ausbildung. Sie nahm an Meisterkursen bei Margret Honig, Silvia Geszty, Jill Feldman, Renato Bruson, Sonia Ganassi und Luciana Serra teil.

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"Eine Glanzbesetzung ist die Norina der in Zürich aufgewachsenen Sopranistin Deborah Leonetti, die nicht nur apart aussieht, sondern lupenreine Koloraturen hinlegte und den Ensembles die Klangkrone aufsetzte."
Basler Zeitung BaZ Ausgabe vom 27.10.2014, Seite 19 Von Sigfried Schibli

"Wenn Deborah Leonetti bei ihrem ersten Auftritt als zwanglos kokette Norina mit ihrem schlanken, geschmeidigen Sopran in jeder Hinsicht verführt."
Neu Zürcher Zeitung Michelle Ziegler 27.10.2014, 05:30 Uhr

"Allen voran glänzt hier Deborah Leonetti als Norina, die darstellerisch die gesamte Bandbreite menschlicher Emotionen durchlaufen darf (und dies auch meisterhaft tut), von der vor Scham zitternden, tief verschleierten Klosterschülerin bis zum herrsch-, vergnügens- und verschwendungssüchtigen Ehedrachen in der Scheinehe, die sie mit Don Pasquale eingeht. Ihr ausdruckstarker Sopran, perfektes Italienisch und glänzendes Spiel hinterlassen die größte Wirkung."
Der Neue Merker Alice Matheson



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